Author: Meuti

Wir wünschen euch ein frohes Fest!

Die Wölflinge schmücken den Weihnachtsbaum

Die Wölflinge schmücken den Weihnachtsbaum

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. Wir wünschen euch allen einen besinnlichen und friedlichen Jahresausklang, ein frohes und harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich bewegtes und erfolgreiches Pfadfinderjahr 2016. 

Herzlichst Gut Jagd und Gut Pfad!

Euer Stamm Wildwasser

Friedenslicht aus Betlehem empfangen

Emil und das Friedenslicht

Auch in diesem Jahr haben wir wieder das Friedenslicht aus Betlehem in Empfang genommen. Die Sippe Eisvogel war mit Anna, Jeroen, Andreas, Baran, Henri, Emil und Paul am Hanauer Hauptbahnhof und hat die Flamme entgegen genommen. Nun brennt sie bis nächsten Sonntag in unserem Stammesheim. Dann wird sie feierlich im Gottesdienst der Kesselstädter Friedenskirchengemeinde weitergegeben.

Mit der Aktion Friedenslicht aus Betlehem setzen Pfadfinder in ganz Deutschland ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. 2015 steht sie unter dem Motto: „Hoffnung schenken – Frieden finden“ und will damit Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht setzen.

Die Flamme wurde von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von dort auf die Reise nach Deutschland geschickt. Die Aktion Friedenslicht gibt es bereits seit 1986. Seit 22 Jahren verteilen die Ringverbände in der Weihnachtszeit das Licht. Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.friedenslicht.de

 

Kesselstädter Adventsmarkt – Das vergessene Jubiläum

19? 20? Ja, was denn nun?Dass Pfadfinder nicht nur alten Damen über die Straße helfen oder Kekse verkaufen, dürfte mittlerweile bekannt sein. Mitunter werden sie aber sogar richtig investigativ und sorgen dafür, dass Irrtümer ans Licht kommen, die ansonsten unbemerkt von allen abgenickt worden wären.

Der jüngste Fall von Wahrheitsfindung dürfte bei so manchem Kesselstädter für große Augen sorgen. Schließlich geht es um nichts Geringeres als das 20-jährige Jubiläum des beliebten Kesselstädter Adventsmarktes, das aufgrund eines simplen Rechenfehlers vergessen wurde.

In der Presse und den Weiten des World Wide Web wird der herannahende Kesselstädter Adventsmarkt zwischen Reinhards- und Friedenskirche derzeit als der Neunzehnte seiner Art beworben. Das erste Mal fand er im Jahr 1996 statt. Rechnet man nun 1996 bis 2015 kommt man auch auf eben die Zahl 19. Aber zählen wir doch einfach Mal durch:

  1. 1996
  2. 1997
  3. 1998
  4. 1999
  5. 2000
  6. 2001
  7. 2002
  8. 2003
  9. 2004
  10. 2005
  11. 2006
  12. 2007
  13. 2008
  14. 2009
  15. 2010
  16. 2011
  17. 2012
  18. 2013
  19. 2014
  20. 2015

Ups… da haben wir’s. Der Adventsmarkt wird in diesem Jahr also zum 20. Mal stattfinden und keiner hat’s gemerkt. Wir Hanauer Pfadfinder, die seit der Entstehung des Marktes ein fester Bestandteil und geheimes Herz und Motor der Veranstaltung sind, gratulieren dem Adventsmarkt deshalb an dieser Stelle von ganzem Herzen. Wir schlagen vor, einfach ein heimliches Jubiläum draus zu machen, um unser beliebtes Fest entsprechend zu würdigen.

In diesem Sinne freuen wir uns besonders, Sie als Gast in unserer Jurtenburg zu besuchen. Wie immer versorgen wir Sie mit leckerem Essen und Getränken, gemütlicher Atmosphäre und Gitarrenmusik am Lagerfeuer. Zum -genau- 20. Mal!

Der Adventsmarkt ist geöffnet am 

Samstag, 28.11.2015 von 15 bis 21 Uhr

und 

Sonntag, 29.11.2015 von 11 bis 19 Uhr

Presseartikel zum Ro.De 2015

logoRo15-trDa unser Zeitungsartikel über das Rumänisch-Deutsche Freundschaftslager (Ro.De 2015)  im Hanauer Anzeiger diesmal leider nur in stark gekürzter Form abgedruckt werden konnte, veröffentlichen wir ihn hier einfach nochmal in voller Länge. 

 

Rumänisch-Deutsches Freundschaftslager der Hanauer Pfadfinder 

Unterwegs nach Süden

Die Frettchen in der Ferne

Auf seiner Sommerfahrt im vergangenen Jahr hatte der Hanauer Pfadfinderstamm Wildwasser in Rumänien erste Kontakte geknüpft. Kürzlich hatten die Hanauer nun zwei Wochen lang rumänische Pfadfinder aus Sibiu und Nocrich zu Gast in Kesselstadt. Was als vorsichtige internationale Begegnung anfing, endete als große grenzenübergreifende Freundschaft. Am Anfang des Lagers bewegten sich die Jugendlichen noch schüchtern und zurückhaltend in ihren eigenen Gruppen. Auch Gespräche fielen den jungen Pfadfindern zunächst schwer, da man sich auf Englisch als gemeinsame Lagersprache geeinigt hatte. Gerade die deutschen Jungs und Mädchen hatten hier mangels Übung so ihre Schwierigkeiten und so mancher dürfte sich Sorgen gemacht haben, wie die nächsten zwei Wochen wohl werden würden.

Dann aber begann die sogenannte Fahrtenzeit. Die rumänischen und deutschen Pfadfinder wurden in bunt gemischte Wandertruppen aufgeteilt und zogen eine Woche lang mit Rucksack und Kohte, dem klassischen Pfadfinderzelt, auf eigene Faust durch das Altmühltal in Bayern. Ohne festes Ziel und ohne zu wissen, wo abends das Zelt aufgeschlagen wird, tippelte man durch die schöne Landschaft entlang der Altmühl und kam sich näher.

Pfadfinden verbindet

Oppenheim oder doch Guggenheim?

Gruppenbild in Hanau

„Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die anfangs schüchterne Zurückhaltung auf beiden Seiten um 180 Grad gewendet hat“, berichtet Katharina Lörcher, die als Teil der Lagerleitung während der Fahrtenzeit in Hanau verblieben war, „Nach der gemeinsamen Woche kamen Deutsche und Rumänen strahlend und gut gelaunt zurück und aus jeder Ecke klangen Scherze und Lachen. Die Erlebnisse während der Wanderzeit hatten alle zusammen geschweißt“.

You turn!

Ein Tratsch unter Freunden

Die Bindungen unter den Jugendlichen wuchsen in der zweiten Woche auf dem Freundschaftslager im Kesselstätder Stammesheim umso mehr. Neben zahlreichen praktischen Angeboten wie Drucken des Lagerlogos mit einer Linoleumdruckmaschine, Verzieren von Frühstücksbrettchen mit Gasbrennern oder dem Bau eines Lagertores aus Holzstangen gab es viele gemeinsame Spiele und Abende am Lagerfeuer. Ausflüge nach Gelnhausen, Frankfurt und natürlich Hanau rundeten das Programm ab. Mit jedem Tag wuchs die Freundschaft zwischen den beiden Nationen und schon bald konnte man als Außenstehender nicht mehr sagen, wer zu welcher Gruppe gehörte.

Freundschaftsfest als Höhepunkt

Gute Stimmung auf dem Fest

Freundschaftsfest

Als Höhepunkt des gemeinsamen Lagers wurde ein großes deutsch-rumänisches Freundschaftsfest veranstaltet. Die komplette Planung und Durchführung wurde von den Lagerteilnehmern organisiert. Über 150 Gäste aus Hanau und Umgebung nutzen die Gelegenheit, um sich vor Ort von der tollen Stimmung auf dem Lager zu überzeugen. Zu den Gästen zählten unter anderem Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, der gesamte Ortsbeirat Kesselstadt und das Ehepaar Winterstein, das den Stamm Wildwasser seit vielen Jahren aktiv unterstützt.

Als Besonderheit hatten die rumänischen Gäste traditionelle Speisen aus der Heimat vorbereitet und auch die legendären Mici -eine rumänische Grillspezialität- wurden wieder angeboten. Zur Unterhaltung der Gäste hatten die einzelnen Wandertruppen ihre Erlebnisse während der Fahrtenzeit in kurzweilige Aufführungen verpackt und wurden mit großem Applaus belohnt. Bei Anbruch der Dämmerung gab es dann noch eine Foto- und Videopräsentation der gemeinsamen Zeit.

Der Abschied fällt schwer

Am Feuerkreis

Pfadfinderromantik

Der letzte Tag des Lagers war geprägt von einer gedrückten Stimmung. Die Jugendlichen tauschten ihre Halstücher als Erinnerung und überall hörte man leise „I don’t want to go home“-Seufzer auf dem Lagerplatz. Am großen Abschlusslagerfeuer wurden schließlich Gastgeschenke ausgetauscht und Lieder gesungen und das beidseitige Versprechen gemacht, sich so bald wie möglich wieder zu sehen. Als dann am frühen Morgen der Reisebus der Rumänen vorfuhr, ließen sich die Tränen auf beiden Seiten nicht länger zurück halten und mit großem Abschiedsschmerz fuhren die neuen Freunde in Richtung Heimat.

Der Kontakt ist dank der modernen Zeit und einer Whatsapp-Gruppe mit allen Lagerteilnehmern zwar auch für die Zukunft gesichert, aber dennoch sind sich alle einig, dass die entstandenen Freundschaften mit vielen weiteren gemeinsamen Aktionen gepflegt werden sollen. Eine langfristige Partnerschaft mit den rumänischen Freunden ist angesichts der entstandenen Verbundenheit und Freundschaft zwischen den Jugendlichen bereits in der Planung. Die 16-jährige Teodora sendete noch aus dem Reisebus heraus ihr Resümee der gemeinsamen Zeit:

„I’m so thankful for the whole experience that i can’t even begin to describe it. I made so many friends and learned so many things. I really really hope we will stay in touch and make another camp together next summer. Romania, Germany, Spain, Denmark, i don’t care, i just want to see you guys again.“

Mit dieser Aussage dürfte sie allen aus dem Herzen sprechen.

La Revedere!

Die Ro.de Crew <3

 

Fotogalerie des Ro.De-2015-Sommerlagers

Unsere rumänislogoRo15-trchen Gäste sind seit ein paar Tagen abgereist. Nun herrscht Leere im Stammesheim und in den Herzen aller Teilnehmer an unserem unvergesslichen Sommerlager 2015. Wir haben nicht nur viele spannende Erfahrungen gemacht, sondern auch Freundschaften fürs Leben geschlossen.

In unserer Lager-Whatsapp-Gruppe tobt das Leben und der Kontakt mit unseren neuen Freunden ist in jedem Falle gesichert.

Für alle, die die gemeinsame Zeit vermissen, gibt es nun eine Galerie mit einer Auswahl der fast 2500 Fotos, die auf dem Lager geschossen wurden. 

Zur Bildergalerie vom Ro.De 2015

Viel Spaß beim Betrachten und Zurückdenken!

 

 

Gruß vom rumänisch-deutschen Standlager

Viele Grüße aus Gelnhausen

Viele Grüße aus Gelnhausen

Mit einem Gruppenbild aus Gelnhausen grüßen wir alle „Daheimgebliebenen“ von unserem tollen rumänisch-deutschen Sommerlager. Die Zeit geht viel zu schnell vorbei. Neben Ausflügen nach Hanau, Gelnhausen und Frankfurt haben wir schon jede Menge lustiges und spannendes Programm erlebt.

Nun stecken wir alle mitten in den Vorbereitungen für unser großes Freundschaftsfest, das seinem Namen mittlerweile alle Ehre macht. Wir hoffen auf eine große Zahl an Besuchern und freuen uns darauf, mit euch gemeinsam zu feiern.

Unsere rumänischen Gäste werden leckere Speisen aus ihrer Heimat zubereiten und die Gruppen brennen schon darauf, ihre Aufführungen vor einem großen Publikum zu präsentieren. Als Höhepunkt gibt es bei Anbruch der Dämmerung eine Foto-Video-Präsentation von unserer jetzt schon unvergesslichen gemeinsamen Zeit.

Das Fest startet morgen um 16:00 Uhr in unserem Stammesheim. Das Kommen lohnt sich!

Drum bun!

Ab geht'sUnser Sommerlager hat begonnen. 17 rumänische Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind wohlbehalten in Hanau angekommen. Gemeinsam mit unseren Sippen ziehen sie nun für eine Woche durch die wunderschöne Landschaft des Altmühltals und lernen Land und Leute kennen. Nächste Woche kommen sie dann mit hoffentlich vielen spannenden Erfahrungen zurück und verbringen eine weitere Woche auf unserem gemeinsamen Standlager im Stammesheim. Der Höhepunkt wird unser rumänisch-deutsches Freundschaftsfest am 29. August sein, zu dem wir auch alle Eltern, Freunde und Bekannte nochmals sehr herzlich einladen möchten.